von Eduard Mörike

Kommentare  

franz
# franz 2011-06-30 17:37
Lieber Lutz Görner.
Mit Interesse und Freude habe ich etliche von den Gedichten des Tages angehört/angeschaut und werde es gerne weiterhin tun. Gestatten Sie mir einen kleinen Hinweis: Beim Gedicht des Tages vom 3.4.2010 "Erkenntnis" wird als Autor Manfred Hausmann in der Überschrift genannt. Im gesprochenen Text ist richtig Manfred Hausin benannt. Manfred Hausmann lebte in unserer Nachbarschaft in Bremen-Rönnebeck
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wolfgang.rinnebach
# wolfgang.rinnebach 2010-04-03 12:24
Hinweis für "railu" vom 14.8.2007:
"Ein Gedicht ist ein Gedicht ist ein Gedicht" Was man bei Lutz Görner manchmal hört - ist es sicher nicht.
Bei Lyrik wünsch` ich mir vor allen Dingen. sie sollt` mir I n h a l t und Gedanken bringen. Mich reißen aus des Tages Frust , mir Freude machen, Herzenslust.
Anregen meine "Grauen Zellen", den Tag mir etwas auch erhellen. Vielleicht den Alltag gar verklären , mich auch elegant belehren .
Reine sozial-kritische Bekehrung sei dem Essay, der Polit-Tirade vorbehalten, da kann sie ausführlich wüten , walten.
Was hilft mir täglich jammern , klagen ? Das hab` ich doch überall, an allen Tagen.
Reimen muss ein Gedicht sicher nicht!
Trotzdem: Herrn Görners Vortrags-Sendung ist meist erhebend schön. Ich werd` sie täglich weiter sehen. Über die Auswahl läßt sich streiten, sie wird nicht nur Freude stets bereiten. Für m i c h wär`s angebracht: Es sei von den "Alten Dichtern " mehr gebracht.
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agroepler-armin
# agroepler-armin 2009-10-02 04:13
Es gab unter den Dichtern des beginnenden 20. Jahrhunderts einen Streit über das Gedicht von Richard Dehmel

"Wenn der Tag zu Ende gebrannt ist,
ist es schwer, nach hause zu gehn,
wo viermal die kahle Wand ist
und die leeren Stühle stehn."

Man stritt sich um die "Ist"-Häufung!!!

Karl Kraus schlug für den Dichter eine Bresche, weil er für die Genauigkeit des ausgedrückten Gefühls plädierte.
Dann ist es plötzlich egal, ob sich etwas reimt oder die horizontale Rhytmik stimmt. Bei guter Dichtung, ergibt sich verschmelzend mit der Aussage eine eigene, vorher unbestimmbare Form.
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railu
# railu 2007-08-14 02:00
Lieber Herr Görner,

ich höre die Zeilen und finde die Aussage wieder einmal nachdenkenswert. Doch ich frage mich: Sind diese Zeilen ein Gedicht? Und wenn ja, warum? Was macht ein Gedicht aus? Ich bin von Lyrik immer wieder fasziniert und geniesse täglich Ihre Art, sie vorzutragen. Doch weiss ich eigentlich keine Antwort darauf, was Sätze oder Gedanken zu Poesie machen. Reim muss ja nicht sein, aber was m u s s eigentlich sein? Ist es die Art des Ausdrucks? Oder die Kürze der Form? Oder die verblüffende Pointe? Nein, nein... nichts ist wirklich griffig.
Aber ganz egal... Ich höre Ihnen zu und fühle mich Ihnen und allen seelenverwandt, die Lyrik ebenso schätzen.
Viele liebe Grüsse aus Berlin

Luise Thuss
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